Versauen dir falsche Entscheidungen deine Party?

Falsche Entscheidungen können dich hart treffen. Darauf folgen Selbstvorwürfe, die dir deine Kraft rauben, aber dir nicht weiterhelfen.

Obwohl es verschwendete Zeit ist, zermartern wir unser Hirn immer wieder darüber, was wir nicht mehr rückgängig machen können.

„Hättest du doch damals den Job bloß nicht angenommen!“
„Was wäre gewesen, wenn du dich für eine bessere Ausbildung entschieden hättest?“
„Ich hätte wissen müssen, dass sie mich nicht glücklich macht.“

Das Absurde daran ist, dass wir uns über diese Endgültigkeit bewusst sind und in unserer Fantasie trotzdem Alternativszenarien ausdenken – immer und immer wieder.

Wann immer sich meine Gedanken in eine solche Richtung bewegen, führe ich mir Folgendes vor Augen:

Die Show ist gelaufen, du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Aber deine Zukunft!

Wenn du nicht mit Dr. Brown durch die Zeit reisen und die Vergangenheit ändern kannst, dann solltest du jetzt genau aufpassen.

Bei über 20.000 bewussten und unbewussten Entscheidungen pro Tag, fütterst du mit deiner Reue einen Strudel an negativen Gedanken, der dich immer weiter herunterzieht – sozusagen eine Selbstbeschuldigungsabwärtsspirale.

Neben deinem mentalen Schaden kostet es dir auch noch Lebenszeit.

Eigentlich kannst du keine Fehlentscheidung treffen, denn es ist immer eine Frage des Betrachtungswinkels. Auf manchen hast du einfach keinen Einfluss.

Wenn du erfahren willst, warum die vollkommene Kontrolle deiner Entscheidungen eine Illusion ist und wie du mit getroffenen Entscheidungen besser zurechtkommen kannst, dann sind die folgenden Zeilen genau für dich.

Die Erkenntnis eine falsche Entscheidung zu bereuen

Einfach magisch – die rot glühende Herdplatte wirkt auf Kinder wie ein Magnet. Der unmittelbar einsetzende Schmerz ist eine Erfahrung, die uns schon früh lehrt, was eine falsche Entscheidung bedeutet. Neben dem Schmerz kommen wir mit einer völlig neuen Emotion in Berührung:

Reue

Wir empfinden diese Emotion, sobald wir erkennen, dass wir eine falsche Entscheidung getroffen haben. Später überkommt dich dieses Gefühl, wenn du dir einen kaum bezahlbaren Autokredit nimmst.

Statt mit deinem Traumwagen durch die Gegend zu brausen, musst du bis spät nachts arbeiten, damit keine glatzköpfigen Inkassotypen vor deiner Türe aufkreuzen.

Diese Reue kann dein gesamtes Wohlbefinden zerstören und sich auf deine geistige sowie körperliche Gesundheit auswirken:

  • Depressionen
  • Chronischer Stress
  • Geschwächtes Immunsystem

Je mehr wir erkennen, was eine andere, möglicherweise bessere Entscheidung zur Folge gehabt hätte, desto mehr bereuen wir unsere getroffene Wahl.

Doch eine entgangene Chance ist wie eine verpasste U-Bahn. Während du den roten Rücklichtern des Wagons hinterherblickst und dich ärgerst, vergisst du, dass in ein paar Minuten schon der nächste Zug kommt.

Wer trifft die Entscheidung: Bauch oder Verstand?

Egal ob bewusst oder unbewusst: Reue entspringt immer einer Entscheidung. Dies kann auf 2 Arten passieren:

  • Objektiv – Hier beziehst du alle möglichen Informationen mitein, die dir zur Verfügung stehen.
  • Subjektiv – Du handelst intuitiv (Bauchgefühl). Deine Entscheidungen basieren auf deinen individuellen Erfahrungen, deinen Vorurteilen und Gefühlen.

Dein Bauch zeigt dir zwar an, dass du Hunger hast oder ein paar Kilos loswerden solltest. Du solltest ihm aber nicht immer deine Entscheidungen überlassen.

In Wirklichkeit sitzt dein Bauchgefühl nämlich auch in deinem Kopf. Es handelt sich um das limbische System. Diese Hirnregion sorgt dafür, dass du dich in einem neuen Auto gut fühlst.

Wenn du über das Lederlenkrad streichst und den Neuwagengeruch inhalierst, werden Glücksgefühle ausgelöst, die dir nur mehr eins sagen: Kaufen!

Sie sind das Resultat, eines von deinem Körper selbst zusammengemischten Rauschmittels.

Gefühl vs. Verstand

Unterbrochen werden kann dieser Freudentaumel durch die rationale Hirnregion, dem Neocortex.

Er vergleicht die Kreditraten mit deinem Monatsgehalt und kommt wahrscheinlich zum vernünftigen Schluss, dass du dich gefälligst zusammenreißen solltest.

Gefühle sind oft stärker als unser Verstand. Bei vielen Entscheidungen können wir auf unser Bauchgefühl vertrauen.

Wenn wir versuchen einen Ball zu fangen, stellen wir keine physikalische Berechnung an. Ohne dass wir es merken, greift unser Gehirn auf Gelerntes zurück – wir handeln intuitiv

Unsere Entscheidungen werden von Emotionen beeinflusst.

Manche behaupten, man sollte die wichtigen Entscheidungen immer der Intuition überlassen. Ich bin jedoch der Meinung, dass es viel mehr darauf ankommt, wie viel Wissen man mitbringt.

Du kannst dir bei schwierigen Entscheidungen zwar Rat bei deinem Bauchgefühl einholen, trotzdem solltest du auch objektive Fakten miteinbeziehen.

Wäge das Für und Wider rational ab, damit du keinen Blindflug machst.

Haben dir deine Gefühle den Verstand vernebelt?

Wenn du dich in Zukunft über deine Entscheidungen ärgerst, solltest du dir also ansehen, auf welcher Basis du diese gefällt hast.

Wahrscheinlich ist dir in diesem Moment deine Entscheidung logisch erschienen – ärgere dich also nicht.

Sei dir bei wichtigen Entscheidungen in Zukunft einfach darüber bewusst, dass deine Emotionen dich beeinflussen können.

Entscheidungsvielfalt und die gute alte Zeit

Eigentlich leben wir in einem Schlaraffenland – zumindest in Europa. Du hast zig Ausbildungsmöglichkeiten, kannst reisen wohin du willst und die Verkaufsregale lassen keine Wünsche offen.

Damit steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass du bei deinen Entscheidungen einen Fehlgriff landest. Die Selbstverantwortung wird immer größer.

Nicht umsonst sehnen sich viele nach der guten alten Zeit und nach einfachen Entscheidungen. Es gab eine überschaubare Anzahl vorgefertigter und vermeintlich sicherer Wege, denen wir folgen konnten.

Viele sehnen sich nach einer einfacheren, kleinen Welt.

Das Dilemma

Damit stehen wir vor einem Dilemma. Wir haben jetzt die Wahl, aber auch die Last, selbst entscheiden zu müssen. Immer mehr Menschen brechen unter diesem Druck zusammen.

Ein Entscheidungs-Burnout sozusagen. Dazu kommt das Gefühl, dass es nur eine richtige Entscheidung gibt und wir alles unter Kontrolle haben müssen.

Von dieser Illusion solltest du dich verabschieden.

Die Illusion der vollkommenen Entscheidungskontrolle

Wie oft hast du schon gehört, dass du dein Leben in den Griff bekommen musst. Damit wird uns gesagt, dass wir alles unter Kontrolle bringen müssen, damit es uns gut geht.

Tatsache ist jedoch, dass es keinen Königsweg für ein gutes Leben gibt und wir nicht alles unter Kontrolle haben können.

Es geht viel mehr darum, mit den Herausforderungen in deinem Leben klarzukommen. Sie kommen wie Wellen an einem Strand auf dich zu: Mal klein mit Sonnenuntergang, mal riesig mit Sturm.

Die meisten Menschen verhalten sich wie Marty aus Zurück in die Zukunft, mit dem Unterschied, dass er wirklich wusste, was in der Zukunft passieren wird.

Wie oft hast du dir schon ein Szenario in deinem Kopf ausgemalt und es kam alles anders als gedacht?

Verstehe mich nicht falsch: Ich bin der Meinung, dass man Träume und Visionen haben sollte. Aber es ist wichtig darauf eingestellt zu sein, dass alles anders kommen könnte.

Dasselbe gilt für Entscheidungen: Brich nicht zusammen und peitsch dich für vermeintlich falsch gefällte Entscheidungen nicht aus.

Du konntest es einfach nicht wissen. Das einzige, was du tun kannst, ist weitermachen und zu handeln.

Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.

Abraham Lincoln

Versuche nicht alle Eventualitäten vorauszusagen. Lerne hinter deinen Entscheidungen zu stehen und dass du nicht alles unter Kontrolle haben kannst.

Glücklich durch Zufall

Die meisten Ereignisse in deinem Leben sind von Zufällen geprägt. Das Praktikum, bei dem du zufällig deinen künftigen Chef kennenlernst oder die Bushaltestelle, an der du deinen Seelenverwandten triffst.

Keines dieser Ereignisse kannst du kontrolliert herbeiführen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass du blind handeln sollst. Du musst dir vielmehr die Möglichkeit geben, solche Zufälle zuzulassen. Folge nicht immer einer starren Linie, sondern gib eine grobe Richtung vor.

Genau das besagt auch die Planned Happenstance Theory (geplante Zufallstheorie). Auch wenn wir nicht wissen, wohin uns unsere Entscheidungen führen, müssen wir unsere Entschlüsse zuversichtlich verfolgen und uns für das entscheiden, was uns richtig erscheint. Dann können und werden großartige Dinge passieren. Beachte dabei Folgendes:

  • Identifiziere deine Interessen und Ideen
  • Entferne Blockaden: Ersetze den Satz „Ich kann nicht, weil“ durch die Frage nach dem Wie.
  • Erwarte das Unerwartete
  • Fange an und gestalte dein Leben aktiv

Das widerspricht wahrscheinlich deinen Ansichten. Die Wahrheit ist jedoch, dass wir in einer konstruierten Welt leben. Die Arbeit, die Schule, ja sogar deine perfekt inszenierte Instagram-Seite sind nicht vor Veränderung sicher.

Blasen können platzen

Das Leben in dieser surrealen Welt gibt uns Sicherheit. Doch wenn plötzlich etwas schiefläuft, geraten viele aus der Bahn und zerbrechen daran.

Die Folge sind Selbstvorwürfe für falsche Entscheidungen, die man in Wirklichkeit nie in der Hand hatte. Dann hilft kein Selbstmitleid.

Dann heißt es aufstehen, den Dreck abklopfen und weitermachen.

Mein Rat: Sei dir über fragile Blasen, in denen du lebst, bewusst und lass den Kopf nicht hängen, wenn mal eine platzt. Vieles passiert durch Zufall.

Die Angst, dass etwas nicht so laufen könnte wie gedacht, lähmt dich bei deinen Entscheidungen.

Akzeptiere, dass Dinge einfach zufällig passieren und du das bei deiner Entscheidung einfach nicht wissen konntest und blick zuversichtlich in die Zukunft.

Falsche Entscheidungen nicht bereuen, sondern handeln

Aus Angst Fehler zu machen oder womöglich eine falsche Entscheidung zu treffen, bleiben wir gelähmt. Wir verfallen in eine Starre, weil wir Angst davor haben die Entscheidung zu bereuen.

Auch ich habe gezögert: Soll ich den Job kündigen? Nehme ich mir Zeit, um endlich mal lange reisen zu können?

Fakt ist jedoch, dass wir viel mehr das bereuen, was wir erst gar nicht versucht haben.

Es sind nicht nur die falschen Entscheidungen, die uns Reue empfinden lassen, sondern auch jene, die wir gar nicht erst getroffen haben.

Die Top 5 der Dinge, die man bereut, sind nicht falsche, sondern nicht gefasste Entscheidungen:

  • Nicht gelernte Fremdsprachen
  • Nicht verfolgte Träume
  • In der Schulzeit nicht alles gegeben zu haben
  • Sich zu viele Sorgen gemacht zu haben
  • Nicht verreist zu sein

Nicht aktiv geworden zu sein als man die Möglichkeit dazu hatte, macht uns am meisten zu schaffen. Daher ist es umso wichtiger Entscheidungen zu treffen und Fehler zuzulassen.

Denke erst gar nicht darüber nach, was gewesen wäre, wenn du dich anders entschieden hättest – es ist sinnlos.

Nicht die Entscheidung macht dir dein Leben schwer, es ist vielmehr das Nichthandeln, das dir auf Dauer die Freude nimmt.

Wir betrachten Entscheidungen oft in einer zu kurzen Zeitspanne. Für den Moment magst du Schmerz empfinden, in ein paar Jahren lachst du vielleicht darüber.

Es gibt immer eine Chance die Zukunft in die Hand zu nehmen.

Wie du mit Entscheidungen besser umgehst

Jetzt stellt sich die Frage, wie du mit Entscheidungen künftig umgehen sollst. Wie schaffst du es Entscheidungen selbstbewusster zu treffen und nicht über die falschen zu grübeln?

Lernen statt bereuen

Es ist wichtig, dass du dich mit getroffenen Entscheidungen auseinandersetzt und sie analysierst. Eine Entscheidung ist wie ein Weg, den du beschreitest.

Du kannst falsche Wege einschlagen, die dich am Ende nicht ans Ziel bringen. Aber was soll’s, dreh einfach um und geh weiter. Streiche sie aus deiner Landkarte, lerne daraus und nutze dein Wissen für künftige Entscheidungen.

Gehöre nicht zu denen, die einfach aufgeben.

Sie haben Angst vor dem Unbekannten, vor der Veränderung. Statt Neues auszuprobieren, gehen sie denselben Weg immer wieder und trampeln ihn aus. Ihr Ziel erreichen Sie damit nie.

Auch für den Möglichkeitenüberschuss gibt es eine Lösung: Wenn du aus falschen Entscheidungen lernst, wird dieser unübersichtliche Berg an Möglichkeiten viel kleiner.

Du konzentrierst dich dann auf das Essentielle und weißt, wo du künftig zugreifen kannst.

Niemand ist perfekt

Sich selbst Vorwürfe zu machen und in Selbstmitleid zu versinken ist leicht. Mit der eigenen Fehlbarkeit klarzukommen und sie anzuerkennen, ist um einiges schwieriger.

Meist liegen die Gründe für falsche Entscheidungen nicht mal bei dir.

Lass dich von deinen Fehlentscheidungen nicht quälen. Du interpretierst sie oft schlimmer, als sie in Wirklichkeit sind.

Ändere deine Sichtweise. Du wirst weder vom Pech verfolgt noch trifft es immer nur dich.

Das Leben ist nun mal kein Programm, das leblos heruntergeleiert wird. Unvorhergesehenes ist die Regel und nicht die Ausnahme.

Du bist ein Mensch und kein Computer. Du kannst improvisieren und darfst Fehler machen.

Entwickle eine positive Haltung und suche in allem Schlechten etwas Gutes. Gehe mit dir nicht zu hart ins Gericht.

Lass falsche Entscheidungen in der Schublade für die dumm gelaufenen Dinge verschwinden. Beim nächsten Mal machst du es einfach anders.

Manche Entscheidungen brauchen Zeit

Nicht nur unser Alltag wird beschleunigt, du musst auch immer schneller entscheiden.

  • Burger oder Salat
  • Kind oder Karriere
  • Kündigen oder weiterarbeiten

Die einmalige Wahl zwischen Burger und Salat hat vielleicht keine große Auswirkung auf dein Leben, eine dauerhaft schlechte Ernährung hingegen schon.

Manche Entscheidungen benötigen Zeit

Manche Entscheidungen brauchen jedoch Zeit, um darüber nachzudenken. Der zunehmende Zeitdruck sorgt jedoch für viele unreflektierte und dumme Entscheidungen.

Ohne diesen oft künstlich erzeugten Zeitmangel, würdest du Entscheidungen weniger oft bereuen. Manchmal musst du dir die Zeit einfach nehmen – vor allem bei wichtigen Entscheidungen.

Betrachte alle Eventualitäten und Optionen und stelle diese einfache Frage:

Was willst du wirklich?

Wir werden von Menschen, Normen und Regeln beeinflusst. Unsere eigenen Bedürfnisse stellen wir oft hinten an. Manchmal musst du daher etwas Egoismus an den Tag legen, besonders bei den wichtigen Entscheidungen.

Versuche möglichst viele Informationen zu sammeln und ziehe sie für deine Entscheidung heran.

Dadurch wirst du zwar nicht unfehlbar, aber im Nachhinein kannst du dir zumindest sagen, dass du dir Zeit genommen und versucht hast, eine gewissenhafte Entscheidung zu treffen.

Ein Leuchtturm für deine Entscheidungen

Versinke beim nächsten Griff ins Klo nicht gleich im Selbstmitleid. Dein Leben besteht nun mal aus Höhen und Tiefen. Ab und zu kommen wir einfach vom Kurs ab.

Deshalb brauchst du einen Ankerpunkt, einen inneren Leuchtturm. Damit stellst du sicher, dass du nicht in eine völlig falsche Richtung ruderst.

Richte deine Entscheidungen daher immer an deinen Werten und Zielen aus. Kenne dein Warum, dann kommst du kaum in die Situation, falsche Entscheidungen zu bereuen.

Wenn eine Wahlmöglichkeit deinen innersten Werten und Zielen widerspricht, solltest du sie wie unerwünschte Gäste auf deiner Party behandeln.

Du weißt, dass du nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hast und musst dir falsche Entscheidungen nicht mehr so zu Herzen nehmen.

Leg los und mach das Beste aus deiner Zeit

Wenn du dein Leben wirklich verändern und Rhytmus in deinen Alltag bringen willst, musst du dran bleiben. Ich schicke dir dazu ab sofort regelmäßig Tipps und Storys, die dich motivieren. Trag dich ein und lerne:

➤ Wie du deine Ziele fokussiert verfolgst

➤ Wie du mit deiner Zeit besser umgehst

➤ Wie du dein Leben aktiver gestaltest

Ich freue mich schon darauf, dein Leben zu bereichern.

2019-05-17T10:20:03+01:00Lifestyle|2 Kommentare

2 Comments

  1. Greggtat Oktober 15, 2019 at 2:22 am - Reply

    Теперь буду знать

  2. Greggtat Oktober 17, 2019 at 1:43 pm - Reply

    Хорошая статья

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