Stress & Erholung: Ist dein Leben ein Überholmanöver?

„Er wird doch wohl nicht hier überholen!“ Noch bevor ich überhaupt mein Veto einlegen kann, setzen wir schon zum Überholmanöver an. Blinker raus, das Rennen beginnt. Mit Vollgas und einem kaum spürbaren Geschwindigkeitsunterschied, drängen wir uns am Auto vor uns vorbei.

Und plötzlich taucht er auf. Hinter der gerade noch leeren Kuppe, türmen sich 40 Tonnen reiner LKW sehr schnell vor uns auf. Mit den Beinen gegen das Bodenblech gedrückt, versinke ich im Beifahrersitz und kralle meine Finger in den Türgriff. Maximalpuls und Kaltschweiß auf meiner Stirn machen mir endgültig klar, dass es für mich jetzt brenzlig wird.

Mit einem kräftigen Ruck am Lenkrad, schaffen wir es gerade noch auf die richtige Spur, bevor der LKW mit Hupe, Lichtzeichen und nicht jugendfreien Gesten an uns vorbeirast.

Solche kamikazeartigen Überholmanöver haben meinen Stresspegel schon oft erhöht. Die folgende Szene aus dem Film „Indien“ ist auch ein gutes Beispiel für den Nervenkitzel, den man als Beifahrer erleben kann:

Stress erleben wir aber nicht nur im Auto. Er erwartet uns in der Arbeit, beim Einkaufen oder beim Streit über die hochgeklappte Klobrille — Tag für Tag.
Obwohl Stress unser alltäglicher Begleiter ist, wird uns immer wieder erklärt, dass wir ihn loswerden müssen. Niemand erzählt uns, dass das vergebene Mühe ist. Du kannst dein Leben in keinen Wattebausch hüllen.

Die Lösung lautet nicht Stress vollkommen zu eliminieren, sondern ihm die Stirn zu bieten.

Dieser Beitrag soll dafür sorgen, dass dein Leben nicht zum Dauerüberholmanöver wird. In diesem Beitrag erfährst du, wie es dir gelingt mit Stress richtig umzugehen, wann er dir zu schaden beginnt und warum er sogar wichtig für dich sein kann.

Lesezeit: ca. 13 Minuten

Was bedeutet Stress

Alleine das Wort Stress zu hören, löst bei vielen schon Magenschmerzen aus. Wir meiden ihn wie eine Wurzelbehandlung. Nur wenige sind sich im Klaren, was dieser Zustand mit uns macht und warum es ihn überhaupt gibt. Um Stress erfolgreich einzudämmen, ist es erstmal wichtig zu verstehen, wozu er gut ist.

In seinem Buch „Stress“ wirft Urs Willmann einen objektiven Blick auf diesen körperlichen Ausnahmezustand. Stress sichert instinktiv unser Überleben. Es wäre für uns fatal, wenn wir damit beginnen würden, unsere natürlichen Stressreaktionen zu ignorieren. Ruhig zu bleiben, wenn der Kühlergrill eines 40 Tonners immer näher kommt, ist sicher nicht von Vorteil.

Stress erfüllt folgende Funktionen:

Er ist deine Alarmanlage

Stress ist deine Alarmanlage. Sie rüttelt dich wach, sobald Gefahr droht. Sie abzuschalten kann dich in Lebensgefahr bringen. Damit du jedoch nicht dauernd alarmiert bist, solltest du sie besser korrekt justieren.

Er lässt dich wachsen

Stress warnt dich nicht nur vor Gefahren, sondern lässt dich auch wachsen. Unter Druck beginnst du nach Lösungen zu suchen. Um einen Ausweg aus deiner Lage zu finden, entwickelst du kreative Ansätze, die dir sonst nicht in den Sinn gekommen wären.

Belohnung durch Stress

Wenn wir eine Stresssituation überwunden haben, werden Endorphine ausgeschüttet. Das ist sozusagen der Schulterklopfer, der dir sagt: „Gut gemacht. Du hast eine Lösung gefunden und bist dem Verderben entkommen“.

Manchmal bleibt dieser Schulterklopfer jedoch aus. In der Arbeit kommt es sehr oft vor, dass uns Aufgaben stressen, die wir nicht abschließen können. Das Gefühl der Entlastung lässt auf sich warten, da manche Themen sehr komplex und nur langfristig lösbar sind. Wir werden unzufrieden, verlieren die Freude an der Sache und werden sogar krank.

Es entsteht Dauerstress ohne Entlastung. Es drängt sich die Frage auf, warum uns einige Stresssituationen so auf den Magen schlagen und andere nicht?

Unterschiedliche Arten von Stress

Nicht jede Art von Stress empfinden wir negativ. Rennfahrer sind auch Stress ausgesetzt, trotzdem steigen sie im Ziel – sollten sie es mit allen Gliedmaßen erreichen – mit einem Lächeln und Endorphinen im Blut aus. Grund dafür sind die unterschiedlichen Stressarten:

Eustress

Eustress ist die positive Ausprägung von Stress. Er beschert dir Glücksmomente und fordert dich heraus. In diesem Zustand ist deine Leistung erhöht und du spürst Motivation. Außerdem bleibt dir danach genügend Zeit, um durchzuatmen und dich zu entspannen. Du kannst die Achterbahnfahrt zwischen aufgeregt sein und Entspannung genießen und freust dich schon auf den nächsten Ritt.

Distress und seine Folgen

Gestresst-sein

Ganz anders empfinden wir Distress. Auf ihn freust du dich nicht. Er nagt an deinen Energiereserven und oft verbinden wir mit ihm ein Gefühl der Hilflosigkeit. Diese Überlastung macht dich irgendwann krank, zerstört deine Begeisterung und nagt auch an den Dingen, die du eigentlich magst.

Wenn wir Dauerstress zu lange ausgesetzt sind, kann dich das nicht nur geistig, sondern auch körperlich an deine Grenzen bringen. Wer selbst in einer gestressten Umgebung arbeitet oder solche Menschen kennt, für den sind die folgenden Beschwerden nichts Neues:

  • Bluthochdruck
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Magen-Darm-Geschwüre
  • Tinnitus
  • Hörsturz
  • Ohrgeräusche
  • Zuckende Augen
  • etc.

Ignorierst du diese Alarmsignale lange genug, kannst du dich mental schon auf den ersten Herzinfarkt vorbereiten.

Kurzfristige Verbesserungsmaßnahmen versprechen nur auf den ersten Blick Entspannung. Damit wir den Stress vergessen, greifen wir zu Burger, Bier und Zigarette. Statt zu entspannen werden wir zu Zombies und lassen uns von Smartphone, Fernseher und Co berieseln. Wir trainieren uns an, nach dem Stress noch mehr Schlechtes zu tun. Es gibt sogar Menschen die dabei sind, die nächste Fast-Food-Lösung zu entwickeln: Die Impfung gegen Stress soll uns immunisieren.

Man muss kein Experte sein, um die daraus entstehende Abwärtsspirale zu erkennen. Ich bin davon überzeugt, dass es der falsche Weg ist, Burn-Out-Fälle zu bemitleiden und sich davor zu fürchten, der Nächste zu sein.

Um Stress den Kampf anzusagen, muss man nicht die Symptome bekämpfen, sondern die Probleme an der Wurzel packen.

Ursachen erkennen

Nicht immer nehmen wir Stress bewusst wahr. Der Grund für schlechte Laune und schlaflose Nächte bleibt oft verborgen. Daher bedeutet ein guter Umgang mit Stress vor allem Achtsamkeit.

Ich bin kein Anhänger der aktuellen Langsamer-ist-besser-Bewegung. Trotzdem ist es wichtig nicht in den Zombie-Modus zu geraten.

Identifziere die Stressquelle. Machst du dir deinen Stress selbst oder prasselt er von außen auf dich ein?

Äußere Stressoren

Dein Chef, der dich schon früh morgens anbrüllt oder der tägliche Stau auf dem Weg zur Arbeit: In den meisten Fällen können wir auf diesen äußeren Stress nur schwer einwirken. Wir können jedoch lernen besser damit umzugehen. Wie, erfährst du weiter unten.

Innere Stressoren

Schlechte Erfahrungen, die dein Selbstwertgefühl zerstören, sind eine Art von Stress, der dich von innen belastet. Wenn du nicht die Ruhe besitzt mit schwierigen Situationen selbstbewusst umzugehen und dich davor scheust dich deinen Problemen zu stellen, belastet dich das zusätzlich.

Psychosoziale Stressoren

Ob in der Arbeit oder in deiner Familie: Unbefriedigende Beziehungen rauben uns enorm viel Energie. Mobbing durch Arbeitskollegen oder Streit mit deinen Liebsten bedeutet Stress, der durch Verdrängen immer schlimmer wird.

Stress am Arbeitsplatz

Egal ob du für jemanden arbeitest oder selbstständig bist: Wenn du dich zu viel stresst, dann leidet die Qualität deiner Arbeit. Eine strukturierte Arbeitsweise und klare Richtlinien sind wichtig, damit du nicht von deinen Aufgaben aufgerieben wirst. Vor allem Rückgrat ist angesagt. Manchmal muss man einfach die Reißleine ziehen bevor es zu spät ist.

Warum stresst du dich?

Gestresste Menschen tendieren oft dazu, schnell zum nächsten Augenblick zu springen, in der Hoffnung, dass die Entspannung in der Zukunft eintritt. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Stopp deinen Autopiloten. Analysiere was um dich herum passiert und wie du dich stresst. Hier ein paar Beispiele:

Weißt du, was eine Pause ist?

Stopfst du das Mittagessen zwischen Telefonaten und Meetings in dich rein? Damit raubst du dir die notwendige Pause. Sie ist dazu da, um dich zu erholen und nicht um dein Arbeitspensum zu erhöhen. Begehe nicht den Irrtum zu glauben, dass du unbegrenzte Energiereserven hast.

Es gibt aber auch Phasen, in denen man durcharbeitet und in denen eine Pause nur stören würde. Eine gezwungene Pause im Flow fühlt sich genauso schlecht an wie eine Überstunde nach einem harten Tag. Manche Aufgaben sind aber einfach anstrengend und  benötigen Verschnaufpausen – nimm sie dir. Besser noch: Verpflichte dich dazu!

Du bist keine Maschine

Am Höhepunkt eines Burnouts beklagen viele, dass sie nur mehr „funktionieren“. Sie neigen dazu abgestumpft zu sein und nur mehr im Automatikmodus zu funktionieren. Sobald du solche Muster erkennst, solltest du rasch die Notbremse ziehen. Betrachte dein Leben nicht als monotones Programm, dass du jeden Tag aufs Neue abspielst. Nimm dein Schicksal aktiv und mit Energie in die Hand. Du hast täglich die Chance dazu.

Lädst du deine Akkus auf?

Gehörst du auch zu denen, die sich am Montag schon nach dem Freitag sehnen? Der Ausblick auf das Wochenende lässt uns die Woche erträglicher erscheinen.  Aber auch das wildeste Partywochenende kompensiert den Stress, den du über die Woche erlebst, nicht.

Im Gegenteil, du raubst dir die Energie, um den Teufelskreis zu unterbrechen, indem du dich müde und demotiviert durch die nächste Woche quälst. Nützt du die Zeit, um dich zu entspannen? Machst du Dinge, die dich wirklich erfüllen? Sammelst du Energie für Aktivitäten, die dich weiterbringen?

Falsche Rituale

Womöglich solltest du deinen Alltag mal genau unter die Lupe nehmen. Gehst du um ein Uhr nachts ins Bett und quälst dich um 5 aus den Federn? Lässt du dich ständig von deinem Smartphone ablenken? So bringst du keine Veränderung in dein Leben.
Oft lohnt sich einen Blick auf deine Zeitdimensionen zu werfen. Unnötiger Stress hat in den meisten Fällen auch immer mit einem falschen Umgang mit Zeit zu tun.

Stress vorbeugen

Was kannst du also konkret tun, um mit Stress besser umzugehen?

Grenzen

Oft geraten wir in Stresssituationen, die dadurch verursacht werden, weil wir unser Limit überschreiten. Wenn die Aufgaben überhandnehmen oder wir Dinge gleichzeitig machen, neigen wir dazu alle Probleme auf einmal lösen zu wollen. Mentale Stärke hilft dir dabei fokussiert zu bleiben. Noch viel effektiver sind Regeln.

Es ist nun mal Fakt, dass wir nur gewisse Kapazitäten haben. Oft tappen wir in die Falle und glauben diese natürlichen Grenzen dauerhaft überschreiten zu können. Wenn du das dauerhaft machst, schadest du dir mental und körperlich.

Setze dir deshalb selbstbewusst Grenzen und mach dir klar, was du unternimmst, sobald diese überschritten werden.

Puffer

Unvorhergesehenes passiert immer und meistens dann, wenn du es am wenigsten brauchst. Um Supergaus zu vermeiden, solltest du genügend Puffer einplanen. Wir neigen dazu unseren Tag durchzutakten und wundern uns dann, wenn uns kleine Unregelmäßigkeiten aus der Bahn werfen. Puffer sorgen dafür, dass du ungeplanten Aufgaben entspannter begegnen kannst.

Medienkonsum

Wenn du bereits den einen oder anderen Blogpost von mir gelesen hast, ist dir bestimmt aufgefallen, dass ich mich herrlich über Smombies aufregen kann 🙂 Ob auf der Straße oder in der U-Bahn, überall glotzen die Menschen auf das Smartphone. Auch ich ertappe mich selbst oft, wie ich mich vom kleinen bunten Bildschirm in meiner Hand paralysieren lasse.

Was uns vermeintlich entspannt, sorgt dafür, dass wir die ohnehin knapp gewordenen Pausen eliminieren. Candycrush, Facebook und Co belohnen uns und machen uns gleichzeitig süchtig danach. Zeit, die wir eigentlich dazu verwenden sollten, um unsere Energie aufzuladen, schlagen wir mit dem Smartphone tot. Dieses Problem bringt mich zum nächsten Punkt.

Wachstum zulassen

Wir nehmen uns enorm viel Zeit, um Dinge zu tun, die uns keinen Millimeter weiterbringen. Statt ein Buch zu lesen oder etwas Kreatives zu machen, machen wir lieber eine Shoppingtour, lassen uns vom Fernseher oder Computer berieseln. Gedämpft vom oft stressigen Arbeitsalltag dröhnen wir uns zu, anstatt unsere Situation zu verbessern.

Dieser paralysierende Zustand stresst und lässt uns noch unzufriedener werden. Fernsehen, Computer und Smartphone sind nur vermeintliche Erholungsmöglichkeiten. Danach hat man vielmehr das Gefühl eine Chance verpasst zu haben, die Stressquellen an der Wurzel gepackt zu haben.

Ängste identifizieren

Das Vorstellungsgespräch mit steifen Dialogen, das dir schon zu Hause Schweiß unter die Achseln zaubert oder die notwendige Aussprache mit deinem Freund, der du schon mehreren Jahren aus dem Weg gehst – beides birgt eine ungewisse Zukunft, vor der wir uns fürchten und die uns stresst.

Manchmal empfinden wir Angst, obwohl wir die Gründe nicht mal benennen können. Es ist Stress, den wir nicht bewusst wahrnehmen.

Auslöser können Beziehungsprobleme, Mobbing in der Arbeit oder auch Einsamkeit sein. Wenn du zu viel ungelösten Ballast mit dir trägst, läufst du Gefahr dich immer mehr zu stressen. Wenn du das in den Griff bekommen willst, musst du dich diesen Dingen stellen.

Wie erhole ich mich

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Da dir nun hoffentlich klar ist, dass es keine Möglichkeit gibt Stress für immer aus dem Weg zu gehen, möchte ich dir ein paar Tipps geben, wie du dich erholen kannst.

Ausgleich

Egal wofür du Stress in Kauf nimmst, er benötigt Ausgleich. Obwohl es erstrebenswert ist, sitzt man ab und zu in Jobs, die nur Mittel zum Zweck sind. Glotzt du den ganzen Tag in einem abgedunkelten Raum auf Excel-Tabellen und erledigst stumpfe Aufgaben? Dann solltest du nach Feierabend ein Kontrastprogramm parat haben. Das sieht von Mensch zu Mensch unterschiedlich aus.

Soziale Kontakte

Du musst dich mit anderen austauschen können. Sich gegenseitig Geschichten zu erzählen und gemeinsam zu lachen ist nicht dasselbe, wenn es nur in Form von Emojis auf WhatsApp oder Facebook passiert. Soziale Kontakte sind wichtig, damit dein Geist in Bewegung bleibt und du auf andere Gedanken kommst. Denk an die Zeit vor deinem Smartphone zurück.

Behalte Arbeitszeit im Blick

Damit meine ich nicht, dass du von 9 bis 5 die Uhr anstarren sollst. Werde dir bewusst, dass deine Arbeitszeit zulasten deiner Freizeit geht. Es gibt Tage, an denen man einfach länger arbeitet. Und wenn das die Ausnahme bleibt, ist das auch OK.

Machst du das jedoch dauerhaft, hast du keine Zeit mehr, um dich vom Stress zu erholen. Dadurch hast du weniger Energie, um deine Arbeit gut zu machen. Ziehe spätestens dann die Notbremse, wenn du schon körperliche Anzeichen durch die Überlastung wahrnimmst.

Energiequellen identifizieren

Mach dich auf die Suche nach Dingen, die dir wirklich Freude machen. Ich meine damit nicht nur die üblichen Beschäftigungen, wie ein gutes Buch zu lesen oder nach der Arbeit spazieren zu gehen. Mach dich auf die Suche nach jenen Tätigkeiten, die dein Feuer in dir entfachen, auf die du dich richtig freust.

Ein gestresstes Gefühl entsteht oft auch dadurch, dass wir lange Dinge unterdrücken, die wir gerne machen. Leidenschaften entdeckst du auch dadurch Neues auszuprobieren.

Stressabbau durch Bewegung

Bewegung sorgt nicht nur dafür, dass du körperlich fit bleibst. Du baust dadurch auch Stress ab. Die Evolution hat dich nicht so weit gebracht, damit du nach Feierabend einen möglichst tiefen Abdruck auf deiner Couch hinterlässt.

Mit Sport verringerst du die Stresshormone in deinem Körper. Du musst nicht gleich zum Marathonläufer werden. Finde eine Sportart, die dir Spaß macht und nutze sie regelmäßig um deinen Stresspegel niedrig zu halten.

Muße

Nichts vorzuhaben, unproduktiv sein und die Seele baumeln zu lassen wird nicht gern gesehen. Doch in stressigen Zeiten ist es genau das, was du brauchst. Wann hast du das letzte Mal den Ausschaltknopf deines Smartphones gedrückt? Mach es einmal bewusst und schalte alles ab. Setz dich auf eine Parkbank, beobachte die Umgebung oder schau einfach beim Fenster hinaus. Gönn dir mal zwischendurch eine Atempause.

Der Geist soll zur Ruhe kommen

Ob du meditierst oder Yoga machst: Wichtig ist, dass du dir Raum gibst und deinen Standby-Knopf findest. Gönn deinem Geist regelmäßig Pausen. Das hat nichts spirituelles. Du musst weder an etwas Göttliches glauben noch musst du dich von Räucherstäbchen vollqualmen lassen. Nimm dich regelmäßig aus dem Spiel und schalte ab.

Ich hab es bisher mit Meditation versucht und kann sagen, dass es mich dauerhaft entspannter macht. Es ist wichtig keine schnellen Ergebnisse zu erwarten. Studien belegen die positiven Effekte der Meditation, unterstreichen jedoch, dass es keinen Sinn macht, dich dazu zu zwingen.

Meistere den Stress

Stress ist, war und bleibt dein Begleiter. Obwohl er manchmal ganz schön an unseren Reserven knabbert, hilft er uns auch zu erkennen, wo wir Dinge ändern müssen. Stress ist immer nur eine Folge von etwas und nicht die Quelle. Finde sie, lerne sie zu verstehen und reduziere damit deinen Stress.

Leg los und mach das Beste aus deiner Zeit

Wenn du dein Leben wirklich verändern und Rhytmus in deinen Alltag bringen willst, musst du dran bleiben. Ich schicke dir dazu ab sofort regelmäßig Tipps und Storys, die dich motivieren. Trag dich ein und lerne:

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2019-05-17T10:21:52+01:00Lifestyle|0 Kommentare

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